Yachtcharter

Es steht also fest, der nächste Urlaub soll auf dem Wasser stattfinden. Vor dem Vergnügen steht wie immer die Pflicht. In diesem Fall, die Formalitäten des Charterns einer Segelyacht.

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Selber Skipper sein

Erster Schritt: Vergleich der vielen Yachtcharter-Unternehmen im Internet nach Kriterien wie: ortsansässiger Vercharterer oder Agentur, Preis - Leistungsvergleich, „Flotten-Zustand“ = nicht zu alt, aber auch nicht ganz neues Schiff (Kinderkrankheiten), Transparenz und Vollständigkeit der anfallenden Kosten. Länderspezifische Mietvoraussetzungen: welche Scheine sind in dem Urlaubsgebiet erforderlich? Die meisten Länder schreiben einen Sportboot-Führerschein SEE vor. Griechenland verlangt, dass zwei Personen über diese Qualifikation verfügen, während Holland, bei reduzierter Fahrzeuggröße, (Ausnahme Ijsselmeer) auf einen Schein verzichtet. Für Kroatien ist zusätzlich ein Funkschein vorzuweisen. Viele Vercharterer verlangen zur Sicherheit einen SKS (Sportküstenschifferschein) oder BR-Schein. Verfügt man nicht über die erforderlichen Scheine, bietet sich die Segelyachtcharter Variante mit Crew an, die in der Regel aus einem Kapitän und einem Matrosen besteht.

Die Buchung erfolgt beim Yachtcharter per Mail oder Fax. Eine Bestätigung, die alle Fakten, einschließlich eventueller Extras, Versicherungsunterlagen, eine Rechnung mit Zahlungsterminen (üblich: Anzahlung als Garantie) enthält, kommt zurück. Nach Restzahlung erhält man den Voucher, der bei Yachtübernahme vorgelegt wird. Der Kautionsbetrag wird per Kreditkarte „abgesichert“, nicht abgebucht.

Vor dem Ablegen erfolgt die Schiffsübernahme, für die man sich unbedingt Zeit nehmen sollte. Hilfreich sind über das Internet erhältliche, von Profis erstellte, Übernahmelisten, die man mit dem Vercharterer und einer zweiten Person aus der eigenen Crew erst vollständig abarbeitet. Danach gleitet man mit der Yacht durch die Wellen, geht in kleinen Häfen vor Anker – wo auch immer.