Segelrevier Oberitalien

Die oberitalienischen Seen bieten eine erstaunliche Vielfalt, was die Ausübung von Wassersportarten betrifft, davon einmal abgesehen, dass die Ufer von Sonnenhungrigen und Kultur umgeben sind. Surfer, Kite-Boarder, Yachtbesitzer, Badende oder Segler, sie alle finden an den Seen Lago D'Iseo, Lago Maggiore, Lago di Garda (Gardasee), dem Comer See oder auch dem Lago Bracciano ihr Revier.

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Segelschiffe auf dem Gardasee

Am bekanntesten sind der Gardasee, der Comer See und der Lago Maggiore. Sie sind die größten oberitalienischen Seen und hinreichen bekannt, was Urlaubsorte, Kultur und Promi-Faktor angeht. Weniger bekannt, aber ungemein schön ist der Lago D'Iseo. Tief in einem Tal gelegen ist sein dunkelblaues Wasser ein perfekter Farbkontrast zu den weißen Segelboten, die auf warmen Winden dahin gleiten. In seiner Mitte befindet sich eine große Insel, die rund 300 Meter in die Höhe ragt. Auf ihrem Gipfel befindet sich eine Kirche und ihre Glocken sind auf dem ganzen See zu hören. Man hätte diesen See auch "See der Idylle" nennen können, denn die Umgebung strotzt nur so von Postkarten-Motiven, die besonders von der Wasseroberfläche hervortreten. Dunkelgrüne Wälder, weiße Häuser, Terrakotta-farbene Dächer, hellbraune Erde, dunkelblaues Wasser und darüber weiße Segel, die sich im leichten Wind bauschen. Für Segler sind die vielen kleinen Orte mit ihren Anlegern die perfekten Liegestätten und selten gehen Segeln und Kultur so Hand in Hand wie am Lago D'Iseo.