Urlaub voraus - die Dänische Südsee

Das Segelrevier in der dänischen Ostsee, das die Dänen Südfünisches Inselmeer nennen, ist Insidern als Dänische Südsee bekannt. Die Windverhältnisse sind wie für Segler gemacht und die Ostsee ist fast gezeitenfrei. Kein Wunder also, dass Skipper dieses Gewässer so lieben, wenn auch nicht alle Hafeneinfahrten „mit links“ zu meistern sind. Wer übrigens nicht im Besitz eines eigenen Bootes ist, kann eine Yacht mieten. Yachtcharter ist in Dänemark weit verbreitet. Die Boote können über das Internet gemietet werden.

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Fünen, Alsen, Langeland, Ærø, Lolland, Falster und Møn – das sind die größeren Inseln des Reviers. Die Häfen haben ein multikulturelles Flair, das sich mit der dänisch-maritimen Atmosphäre mischt. Dort gibt es ausreichend Möglichkeiten, Proviant aufzufrischen oder zu einem touristischen Landgang aufzubrechen.

Rudkøbing (Langeland) ist mit 350 Liegeplätzen ein gefragter Ankerplatz. Der Weg bis ins Zentrum ist nicht weit und er lohnt sich. Sønderborg (Als) ist ein Muss für Segler. Man legt im Stadthafen an, dort, wo mitunter die Yacht des Königshauses ankert. Ist sie da, sind auch königliche Gäste im Schloss. Sønderborg hat eine malerische Altstadt, die durch die charmante Gelassenheit der Dänen umso mehr zur Geltung kommt. Den Hafen von Nykøbing (Falster) mit 300 Liegeplätzen favorisieren die Freizeitkapitäne gleichfalls. Eine der beliebtesten Arten, in der Dänischen Südsee, Land und Leute kennenzulernen, ist das Inselhüpfen. Die Entfernungen sind überschaubar. Ein Abstecher nach Bornholm, zur östlichsten Insel Dänemarks, ist ein sehr reizvoller Törn. Die Umseglung allein ist schon ein optischer Leckerbissen. Geht man im Hafen von Rønne vor Anker, erwartet den Besucher ein Idyll.

Man muss nicht in die Ferne schweifen, die Südsee liegt so nah. Als Unterkunft in den einzelnen Häfen bieten sich neben dem Boot auch immer gemütliche Ferienhäuser in Dänemark an.