Segeln auf dem Bodensee

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Segelidylle am Bodensee

Der Bodensee ist mit einer Fläche 535 Quadratkilometern der drittgrößte Binnensee Mitteleuropas. Der See gehört zu den beliebtesten Segelrevieren in ganz Europa. Der zweigeteilte Bodensee, auf dem durchschnittliche Windstärken von zwei bis fünf Bft. herrschen, besteht aus dem Untersee und dem Obersee. Der größere Teil im Norden des Bodensees gehört zu Deutschland, der südliche Teil gehört zur Schweiz.

Die größten Bodensee-Häfen befinden sich auf deutscher Seite in Konstanz, Friedrichshafen, Lindau, Wallhausen und Überlingen. Schweizerische Bodensee-Häfen befinden sich in Kreuzlingen, Romanshorn und Rorschach. In all diesen Häfen können Segler anlegen und übernachten. Neben den zahlreichen großen und kleinen Häfen gibt es am Bodensee zahlreiche Sehenswürdigkeiten. So sind unter anderem die Inseln Mainau und Reichenau auch für Segler beliebte Ziele.

Da der Bodensee als eines der wichtigsten Trinkwasser-Reservoires der gesamten Region gilt, gelten hier auch für den Schiffsverkehr strenge Umweltschutzvorschriften. So müssen hier auch Segler verschiedene Auflagen erfüllen, um eine spezielle Bodenseezulassung zu bekommen. Diese ist für drei Jahre gültig. Wer nicht "mein Schiff" sagen kann, chartert einfach ein Boot bei einem der vielen Yachtcharter am See. Die Zahl der Yachtcharter und Bootsverleih-Stationen auf dem Bodensee ist groß. Hier können von der kleinen Jolle bis zur großen luxuriösen Yacht alle möglichen Boote gechartert werden. Zum Befahren des Bodensees mit einem Sportboot von mehr als 2,50 Metern Länge benötigt man auf dem Bodensee, der auch Austragungsort zahlreicher nationaler und internationaler Segelregatten ist, ein zusätzliches Bodenseeschifferpatent.